Wärmepumpe und Elektrik - das gehört zusammen

Wärmepumpen sind das Heizsystem der Zukunft. Aber sie stellen erhöhte Anforderungen an Ihre Elektroinstallation. Als Elektromeister habe ich in den letzten Jahren dutzende Wärmepumpen-Anschlüsse in Stuttgart, Ostfildern und Umgebung umgesetzt - hier die wichtigsten Punkte.

Was Ihre Elektroinstallation können muss

Eine Luft-Wasser-Wärmepumpe für ein typisches Einfamilienhaus benötigt einen Drehstromanschluss mit 3x16A oder 3x25A, einen eigenen Stromkreis und meist einen separaten Wärmepumpenzähler. Der vorhandene Zählerschrank ist in vielen Stuttgarter Altbauten zu klein - hier müssen wir vorab modernisieren. Die Kosten dafür liegen bei 1.500 bis 3.500 Euro je nach Zustand.

Wärmepumpenstrom-Tarif nutzen

Mit einem separaten Zähler können Sie einen günstigeren Wärmepumpentarif Ihres Netzbetreibers nutzen. Aktuell liegt dieser bei rund 22-26 Cent/kWh gegenüber 35 Cent im Haushaltstarif. Bei einem typischen Verbrauch von 4.000-6.000 kWh spart das jährlich 400-600 Euro - der zusätzliche Zähler amortisiert sich in 2-3 Jahren.

Wärmepumpe + PV-Anlage - die perfekte Kombi

Noch besser als der spezielle Tarif: Eigenstrom von der PV-Anlage. Mit einem intelligenten Energiemanagement lassen Sie die Wärmepumpe vorwiegend laufen, wenn die Sonne scheint. Das senkt die Heizkosten um weitere 30-50 Prozent. Wir planen die elektrische Vernetzung von Anfang an mit ein - ideal bei kombinierten Sanierungen.

Förderung kombiniert beantragen

Für die Wärmepumpe gibt es BAFA-Förderung bis 40 Prozent. Voraussetzung: Fachbetriebsmontage und vollständige hydraulische sowie elektrische Einbindung. Wir bestätigen Ihnen die Fachbetriebsleistung - wichtig für den Antrag.

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