Smart Home im Altbau - die besten Lösungen
Viele Eigentümer in Stuttgarter Altbauten denken: Smart Home geht nur im Neubau. Stimmt nicht. Mit modernen Funkstandards lässt sich praktisch jeder Altbau smart machen - oft ohne eine einzige Wand aufzustemmen. Hier mein Überblick aus der Praxis.
Option 1: Klassisch per Funk (ZigBee/Matter)
Die einfachste Lösung: ZigBee- oder Matter-fähige Geräte werden in vorhandene Schalter und Steckdosen integriert. Beispiele: Phillips Hue, Aqara, IKEA Tradfri, Shelly. Ein zentrales Gateway koordiniert alles. Kein Stemmen, keine Verkabelung. Nachteile: Funkstörungen, Batteriewechsel.
Option 2: Per Powerline / Funk-Aktoren
Aktoren werden in vorhandene Unterputzdosen eingebaut. Sie übernehmen die Schaltfunktion, der vorhandene Schalter wird zum Eingabegerät. So bleibt die klassische Bedienung erhalten, das Smart Home läuft im Hintergrund. Sehr beliebt bei Stuttgarter Altbauten.
Option 3: Mit minimaler Verkabelung
Wenn ein Raum sowieso renoviert wird, verlegen wir parallel ein KNX-System oder bauen Bus-Verkabelung mit ein. Das ist die robusteste Lösung - keine Funkstörungen, lange Lebensdauer, keine Cloud-Abhängigkeit.
Was sich besonders im Altbau lohnt
Smarte Heizungssteuerung pro Raum (Thermostate funkgesteuert): spart 10-15 Prozent Heizkosten. Smarte Beleuchtung in oft genutzten Räumen: Komfort plus 5-10 Prozent Stromersparnis. Smarte Steckdosen für Stand-by-Killer: 80-150 Euro Ersparnis pro Jahr.
Beratung vor Kauf
Wir empfehlen vor der Investition eine Beratung. Welcher Standard? Welche Marken? Welche Reihenfolge? Wir kennen alle gängigen Systeme und finden die passende Lösung für Ihren Altbau. Termin online buchen oder anrufen.
