KfW-Förderung 2026 - der ehrliche Stand
Die Förderlandschaft für energetische Sanierung wurde 2026 reformiert. Die Bundesförderung effiziente Gebäude (BEG) und das Heizungsgesetz (GEG) bilden zusammen das Förder-Rückgrat. Hier mein Überblick als Elektromeister, der oft an der Schnittstelle zwischen Elektrik und Energie-Themen arbeitet.
1. BEG EM - Einzelmaßnahmen
Für einzelne energetische Maßnahmen gibt es Zuschüsse über die KfW (Heizung) und BAFA (Dämmung, PV-Vorbereitung). Wärmepumpen werden 2026 mit 30-70 Prozent gefördert - abhängig von Einkommen und Klimabonus. Das ist die wichtigste Förderung für Hausbesitzer in Stuttgart.
2. BEG WG - Effizienzhaus
Wenn Sie das gesamte Haus sanieren, lohnt sich oft die Effizienzhaus-Förderung. Sie erhalten einen zinsgünstigen KfW-Kredit plus Tilgungszuschuss bis 25 Prozent. Die Anforderungen sind allerdings hoch - ohne Energieberater geht nichts.
3. iSFP-Bonus
Mit einem individuellen Sanierungsfahrplan (iSFP) bekommen Sie zusätzlich 5 Prozent auf alle BEG-EM-Maßnahmen. Ein iSFP kostet 800-1.500 Euro und wird wiederum mit 50 Prozent gefördert.
4. KfW 458 - Heizungstausch
Speziell für den Heizungstausch zur Wärmepumpe gibt es bis zu 70 Prozent Förderung über KfW 458. Voraussetzung: Einkommen unter 40.000 € pro Jahr (Klimabonus 30 Prozent), Tauschbonus 20 Prozent (alte Heizung), Effizienzbonus 5 Prozent.
5. Photovoltaik-Förderung
Direkt für PV gibt es 2026 keine zusätzliche Förderung - der Nullsteuersatz (19 % gespart) ist die effektivste Förderung. Stadt Stuttgart und einige Stadtwerke haben aber eigene Programme. Wir prüfen die aktuelle Lage individuell für unsere Kunden.
Antrag richtig stellen
Wichtig: Förderanträge müssen VOR Vertragsabschluss gestellt werden. Wir koordinieren das mit Energieberatern und Steuerberatern - so bekommen Sie das Maximum heraus.
